Existenzanalyse & Logotherapie
Der österreichische Neurologe und Psychiater Dr. Viktor Frankl war der Begründer der Existenzanalyse und Logotherapie. Im 2. Weltkrieg wurde er in vier Konzentrationslager deportiert und verlor zu alledem am Tage der Befreiung seine geliebte Frau. Von diesen Schicksalsschlägen gekennzeichnet, war es speziell der Sinn, der Frankl verhalf, weiter am Leben festzuhalten.
Es geht weniger darum, die Fragen an das Leben zu stellen, warum gerade mir etwas widerfährt, als vielmehr darum, sich vom Leben befragen zu lassen und darauf zu antworten, es zu verantworten, was gerade jetzt die beste mögliche Handlungsalternative in der jeweiligen Situation ist.
Frankls Schüler war der österr. Psychotherapeut, Arzt und klinische Psychologe Dr.Dr. Alfried Längle, der die Theorien Frankls weiterentwickelte und die psychotherapeutische Richtung der Existenzanalyse gründete. Was für Viktor Frankl so zentral wie der Sinn war, ist für die Existenzanalyse die innere Zustimmung – das JA zum Leben.
Die 4 Grundmotivationen des Lebens:
• Kann ich (so) leben?
• Mag ich (so) leben?
• Darf ich (so) leben?
• Soll ich (so) leben?
Das JA zu jeder Grundmotivation zu finden, führt dann dazu, dass der Mensch von sich behaupten kann: JA, ich will (so) leben! Die Vorgehensweise ist hierbei einfühlsam und phänomenologisch. Es geht darum, den Menschen in seiner Einmaligkeit und Einzigartigkeit zu verstehen und seine Freiheit zu wecken, damit das Leben wieder mit Hingabe selbstbestimmt gelebt werden will.
- Sinn-zentrierter Beratungs- und Behandlungsansatz
- Sinnfindung in schwierigsten Situationen und Lebenskrisen
- Neuorientierung in allen Lebenssituationen
- JA, zum Leben sagen!
- Einfühlsame verstehende phänomenologische Vorgehensweise


